Halsketten aus Chaquira-Glasperlen. Aus JArdín, Kolumbien

Rosa Edith Gonzáles Tascón

In der indigenen Gemeinschaft Karmata Rúa bei Jardín in Kolumbien fertigt Rosa Edith, eine EmberaChamí, gemeinsam mit anderen Frauen ihrer Gemeinde handgefertigte Unikate aus Chaquira-Perlen. Diese farbenfrohen Schmuckstücke – wie das traditionelle Okamá, der Schutz-Halsschmuck der Embera-Frauen – erzählen Geschichten von Flüssen, Wäldern, Träumen und Mythen.

Zu Rosas Schmuck

Kulturelle Bedeutung

Die filigranen Muster sind Ausdruck eines "gedachten Bildes", das durch das Weben mit den Händen Form annimmt. Jedes Stück ist ein Teil lebendiger Erinnerung und Ritual: Getragen bei Zeremonien, bemalt, begleitet von Tänzen und traditionellen Textilien wie der Paruma. Der Schmuck ist tief verwurzelt in einer Lebensweise, die Natur, Heilung und Identität verbindet. 

Rosa Edith Gonzáles Tascón

Diese kunsthandwerklichen Accessoires sind nicht nur ästhetisch kraftvoll, sondern auch kulturell bedeutungsvoll. Für ogao wurden diese kulturellen Ausdrucksformen zeitgemäss interpretiert – in Form von handgefertigten Unikaten, die Elemente der Embera-Ästhetik mit modernem Design verbinden. Jedes Stück ist ein Symbol für nachhaltige Mode aus Kolumbien und vereint Tradition und Innovation auf besondere Weise. Wer Rosas Schmuck trägt, trägt ein Stück Kultur aus Kolumbien und unterstützt Frauen, die durch ihre Arbeit ihr Wissen und ihre Herkunft bewahren.